08.10.-10.10.2021 Montessori-Schule Leipziger Westen

Ausnahmsweise hat Gipfeltreffen hier bei den Pfadfinden mal nichts mit dem erklimmen von hohen Bergen zu tun. Nein, stattdessen handelt es sich um ein Wochenende, an dem sich alle Ranger und Rover Sachsens versammeln, um sich weiterzubilden, Pläne auszutüfteln und sich auszutauschen, was gerade so in den Stämmen und Aufbaugruppen los ist. Und das mittlerweile schon zum siebten Mal!

Nach so langer Corona-Zeit, in der solche Treffen nicht stattfinden konnten, war das natürlich eine willkommene Abwechslung. Und so trudelten die ersten RRs schon am frühen Freitagabend ein. Das Empfangskomitee bestehend aus einer Teststation war natürlich etwas langweilig, sodass es gleich als Wahlaufsicht diente (denn die Bundestagswahl war gerade ein allgegenwärtiges Thema) und man sich die 15 Minuten Wartezeit damit vertreiben konnte an einer SGT-internen Wahl teilzunehmen. 

Dann noch lecker essen, quatschen und singen und schon ist es wieder viel zu spät um gerne früh aufzustehen 😉

Am Samstag ging es dann richtig los. Wie gewohnt teilten wir uns in Tagesgruppen auf, sodass die „Meutenführung“, „Pfadfinderstufe“ und „Stammesführung“ unter sich waren und gezielt Punkte besprechen konnten, die für sie interessant waren. Währenddessen tingelten Freddy und Esther von Gruppe zu Gruppe und stellten als Landesbeauftragte für Ausbildung kreativ das Ausbildungskonzept vor, welches kurz darauf mit dem Kurs für Meutenführung auch schon aktiv in die Tat umgesetzt wurde. In diesem Input wurden wir aber auch ausführlich über alle weiteren Kurse informiert, die Sachsen ab 2022 und 2023 jährlich veranstalten möchte, um selbst erfahrene und kundige Pfadfinder auszubilden.

Darüber hinaus haben sich die Meutenführer:innen mit Aktionen des kommenden Jahres beschäftigt, während die Pfadfinderstufe an der Kommunikation zwischen Sippenführungen und Sippen über die Stammesgrenzen hinaus gearbeitet hat. Denn dank 1 ½ Jahren Isolation kennen viele Sipplinge weder den Charme der Lager und Kurse, noch andere Sipplinge aus dem Landesverband. Doch die „Blaue Bande“ ist fest entschlossen das zu ändern.

Auch bei den Stammesführer:innen ging es um das Thema Kommunikation. Im Fokus dabei natürlich die StaFü selbst, aber auch ein gutes Zusammenwirken von Stämmen, Aufbaugruppen und dem Landesvorstand. Dafür sollen zukünftig vor Allem die Aufbaugruppen bei Interesse in die Aktionen der nahen etablierten Stämme eingebunden werden.

Bei so vielen Themen ist ein Samstag recht schnell um und so ging es auch schon zum Abendprogramm über. Mit Hilfe eines Beamers, phänomenalen Fotos, Erzählungen und selbstgeschriebenen und umgedichteten Liedern wurden alle Anwesenden in die grenzenlose Weite Alaskas entführt. Denn genau dort waren vier abenteuerlustige Pfadfinder für drei Monate auf einem selbstgebauten Floß. Und so zogen sie uns in den Bann der Wildnis mit kilometerbreiten Flüssen, riesigen Elchen, gefährlichen Bären und vielem mehr. 

Danach musizierte die Gruppe „Tumult“ stilecht mit Kontrabass am Lagerfeuer und unsere singfröhliche Runde machte es sich draußen gemütlich.

Und schon ist so ein Wochenende wieder fast vorbei, aber nur fast. Am Sonntag stellten die Tagungsgruppen dann nämlich noch ihre Ergebnisse im Plenum vor und wir schufen alle gemeinsam den Jahresplan für 2022. Auch das Projekt „Wachsen in Sachsen“ resümierte seine Arbeit und war sichtlich stolz auf die vielen Aufbau- und Ortsgruppen, die trotz der schweren Zeit entstanden waren.

Doch dann hieß es aufräumen und Abschied nehmen. Zum Glück jedoch ist die Trennung nicht auf lang, denn schon im November geht es dann nach Olganitz zum Stammesplan, wo sich alle Stämme (mit geschulter personeller Hilfe) individuell mit ihren Problemen und Zukunftsvisionen auseinandersetzen können.

von Lara

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