Oschatzer Pfadfindergruppe trifft sich regelmäßig im E-Werk / Angebote in Gruppen für Sechs- bis 18-Jährige

Oschatz. Der Stamm der Jötnar sucht Verstärkung: Hinter diesem Namen verbirgt sich die Gruppe an jungen Pfadfindern, die sich nun wieder regelmäßig im E- Werk trifft. „Wie viele andere Initiativen auch, die sich in größeren Gruppen treffen, waren wir in den zurückliegenden Monaten zum Nichtstun verdammt – wenigstens, was gemeinsame Aktivitäten angeht“, sagt Leonard Zwicker vom Stamm der Jötnar. Da sei es nicht ausgeblieben, dass Mitglieder aus unterschiedlichen Gründen den Pfadfindern den Rücken kehrten – auch wenn sie es nicht wollten.

Die Jungen und Mädchen laden Interessierte ein, Gemeinschaft zu erleben und die Natur zu entdecken. „Wir suchen Verstärkung und würden uns über Neulinge in unseren Reihen freuen. Die Zeit, wo wir fast ausschließlich am Computer saßen, um miteinander zu kommunizieren, ist vorbei. Nun geht es wieder nach draußen“, so Zwicker.


Die „Jötnar“ gibt es seit 2017, gegründet wurde die Gruppe damals im benachbarten Riesa. Die Jötnar bereichern eine Tradition, die in Ostdeutschland kaum verbreitet ist. Nur etwa fünf Prozent aller Pfadfinderinitiativen wirken in den neuen Bundesländern.

Sich gegenseitig helfen, selbstständig werden, die Natur schätzen lernen – all das und mehr kann Pfadfinderleben sein. Zu den Aktivitäten gehören regelmäßige


Gruppentreffen in drei Altersstufen und gemeinsame Lager und Wanderungen im In- und Ausland. Fragt man einen Jötnar, was die Faszination des Hobbys ausmacht, lautet die Antwort oft, dass dies jeder für sich selbst herausfinden müsse. Einzige Voraussetzung für die Aufnahme in eine der bestehenden Untergruppen der Oschatzer Pfadfinder ist ein Alter zwischen 6 und 18 Jahren.


Info Wer neugierig geworden ist, kann hier alle Kontaktinformationen finden.

Von Christian Kunze (OAZ)

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