Endlich wieder raus! Endlich wieder Pfadfinden!


Unter diesem Motto stand unser Homhajk „Ein Sippling allein zu Haus“.
Damit die Aktion coronaconform stattfinden konnte, gab es viele kliene Gruppen, die aus maximal zwei Haushalten bestanden. Der entscheidende Termin war der 10.04.2021.
Am Donnerstag vorher fuhren wir also zu jedem Standort, um dort unsere Essens- und Materialpakete abzugeben. Darin zu finden waren unter anderem Nudeln, Schokolade, Kekse, Tomatensoße, Bananen,Käse;Bionade, Kuchenstreußel, Gummischlangen und noch viel mehr. Wer wollte bekam außerdem Kohtenplanen und einen Feuertopf für das perfekte Lagerfeeling.
Freitag 16:00 Uhr startete dann unser Homehajk mit einer ersten Videokonferenz. Nach anfänglich technischen Schwierigkeiten konnte jeder jeden hören und sehen, sodass unser Programm starten konnte. Um einen kleinen Anreiz für die Aufgaben zu schaffen, sollte es ein kleiner Wettbewerb zwischen den Teams werden. Bei jeder Challenge konnten Punkte gesammelt werden.
Die erste Aufgaben war das Erraten von gegurgelten Liedern. Bewaffnet mit einem Krug Wasser und einem Glas ging es los. Während wir uns ständig verschluckten und um Atem rangen, amüsierten sich die Teams prächtig und versuchten unsere Gurgelversuche zu erraten. Da auch einige (noch) Nicht-Pfadfinder teilnahmen, beschränkten wir uns auf allgemeine bekannte Lieder wie Bruder Jakob, Alle Vögel sind schon da oder auch Weihnachtslieder. Nach acht mehr oder weniger erfolgreichen Runden ging es weiter mit Aufgabe zwei. Dazu sollten die Teams mit den in den Essenspaketen enthaltenen Gummischlangen verschiedene von uns vorgegebenen Begriffe legen. Fotos der Gummischlangenbilder wurden dann in unsere Whatsapp-Gruppe geschickt, sodass die anderen Gruppen die Begriffe erraten und Punkte sammeln konnten. Auch für das Legen der Begriffe gab es Punkte für die Mannschaften.

Zauberer
Gewichtheber

Trampolin

Elefant
Bogenschütze
Pirat

Damit wir nicht alle den ganzen Tag vor den Laptops sitzen mussten, waren die nächsten Aufgaben offline. Zum einen sollte uns jede Gruppe ihren Lagerplatz präsentieren. Es war freigestellt, ob dieser draußen oder drinnen „gebaut“ wurde. Zum anderen hatten wir in die Essenspakete Kekse, Puderzucker und Zuckerstreußel gepackt mit denen die Teams ein eigenes Bauwerk kreieren sollten.

Außerdem bekam jede Gruppe die Aufgabe ein Landart-Kunstwerk gestalten, mit den Materialien, die sie fanden. Als Anregung dafür hatten wir einige Bilder von Landart-Projekten in die Whatsapp-Gruppe geschickt.

Nach zwei Stunden trafen wir uns dann wieder in unserem virtuellen Raum, um die Ergebnisse der Aufgaben auszutauschen. Da es für den Keksbau keine Vorgaben gab, waren die Ergebnisse dementsprechend unterschiedlich. Es entstand ein umgekippter LKW, eine Kohte, Hexenhäuschen und eine Toilette. Auch bei der Landart-Aufgabe waren alle sehr kreativ.

Nachdem alle die Werke der anderen bestaunen konnten, ging es ans Kochen des Abendessens. Einige Gruppen kochten wie auf Fahrt auf dem Feuer während sich andere für die bequeme Kochplatte in der Küche entschieden. Zum Essen trafen wir uns wieder in einer gemeinsamen Videokonferenz, um nicht so allein zu sein. Danach ließen wir den Abend entspannt mit Schokobananen ausklingen.

Am nächsten Morgen gab es noch ein gemeinsames Abschlussfrühstück.
So die Theorie!
In der Praxis hatte die Hälfte der Teams verschlafen, sodass nur ein paar an unserem virtuellen Frühstückstisch saßen. Es war halt doch etwas anderes als ein normales Pfadfinderlager, wo die Schlafmützen mit der Morgenrunde aus den Schlafsäcken gescheucht werden.
Trotzdem war es alles in allem eine tolle Aktion und nach über einem Jahr ohne Live-Pfadfinden ein guter Kompromiss, um wieder etwas Pfadi-Feeling zu bekommen. Wir freuen uns schon endlich alle wiederzusehen, ohne die störenden Bildschirme dazwischen.


Gut Pfad, Gut Jagd, Seid wach!

Hannah

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